April 09, 2003

25th hour

Darauf hatte ich mich ja schon lang gefreut... und er hat meine Erwartungen nicht untertroffen. Edward Norton ist wie immer geil, und Spike Lee macht keinen Quatsch. Gut, die Endsequenz ist ein Tick zu lang, und eine Sequenz am Anfang ist auch viel zu lang geraten, auch man am Schluss versteht, was sie soll, aber trotzdem - Edward Norton steht 10 Minuten vorm Spiegel und zaehlt alle Randgruppen in New York auf, die ihn aufm Sack gehen. Trotzdem - der Film hat krass Atmosphaere, ist sehr langsam und gleichzeitig doch schnell und rythmisch, die Charaktere rulen. Und Nortons "letzter Gefallen" an Barry Peper abgefahren.

DEBAGEL: na den wiederum wuerd ich schon ganz gern sehen. immerhin edward norton. und zumindest kann man spike lee nicht nachsagen dass er normale filme macht. aber eigentlich so richtig gespannt bin ich nur auf adaptation zur zeit.

MEINT DER MILKA: Adaption ist geil. Aber 25th fand ich gut, und je laenger ich drueber nachdenke, umso besser finde ich ihn. Inzwischen find ich sogar die langwierigen Szenen gut... und auch den Schluss. Eigentlich ist der ziemlich genial.

Edward Norton ist wie immer brilliant, aber auch Spike Lee ist erstaunlich krass. Wie gesagt, er macht echt keinen Quatsch wie sonst immer. Nur leider ist der Cast fast ausschliesslich weiss, auch extrem unspikisch. Aber dafuer sehr guter Cast (Barry Pepper, Philip Seymour Hoffman, Brian Cox). Uebrigens der erste Film, der Post-WTC sehr blatant zeigt und auch als Symbol fuer die Charaktere benutzt (z.B. Edward Norton... lebt in Groessenwahn und Gier, bis ein GAU in seinem Leben passiert und er jetzt die Konsequenzen auf dem Tisch hat und zusieht, wie er mit dem Rest von seinem Leben zurechtkommt). Posted by ebomike at April 9, 2003 01:13 AM

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