April 08, 2003

Road to Perdition


Aaalso... das Team ist wieder da. Sam Mendes, geeeile Aufnahmen von Conrad L. Hall, und Musik von Thomas Newman.

Selbst Tom Hanks ist anfangs nicht scheisse, weil er mit seinem aufgepappten Bart nicht aussieht wie Tom Hanks. Nur spaeter erkennt man ihn doch wieder, und dann ist er halt wieder Tom Hanks.

Random thoughts... also Sam Mendes ist wieder sehr gut. Gute Atmosphaere, und viele Szenen, in denen nicht geredet wird. Gefaellt. Es gibt auch hier wieder keine doofen Klischee-Szenen, die nicht not tun. Und eeeendlich wieder mal ein R-Rated Film... in letzter Zeit gab's nur PG-13, und da spuert man foermlich, wie sich die Leute zurueckhalten muessen was Blut und fuck angeht.

Aaber. Das Drehbuch - ist eben nicht Alan Ball. Ist zwar nett und alles, aber doch nicht eben tiefgruendig oder ausgefallen. Das unglaublich konsistente und insightful Drehbuch war das Herzstueck von American Beauty, und das fehlt einfach. Am Ende hab ich verzweifelt nach nem Sinn oder sowas gesucht. Die Musik von Thomas Newman ist anfangs wieder sehr geil, aber am Ende wirds immer mehr einfach nur ein reprise von seinen Green Mile/American Beauty-Stuecken. Und irgendwie ist die Musik omnipraesent - das faellt richtig auf. Staaeendig Musik, es fehlen stille Momente.

Tja. Was soll ich sagen. Ist einfach ein mittelmaessiges Drehbuch gut umgesetzt. Nette Unterhaltung. Teilweise beeindruckend schoene Bilder. Zieh ihn dir und schau ihn dir an...

Zur Musik: Jaaa.. der Anfang... sehr schoene Aufnahmen, und dabei eine erfrischend neue Musik von Thomas Newman. Klingt nach einem armenischen Doudouk.
Zieh dir mal "Road To Perdition - Rock Island, 1931" mit deinem Lieblings-P2P-Tool. Da hatte ich noch allerhoechsten Hoffnungen in den Film.

Der Rest der Musik ist wirklich wesentlich .... gewohnter. Posted by ebomike at April 8, 2003 09:32 AM

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