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January 11, 2004ErinnerungWie ihr schon in meinem Write-Up ueber Paycheck gelesen habt, hat mich jener Film inspiriert. Naja, fuer zwei Minuten oder so, aber fuer diesen Text hier hat's noch gereicht. Fuer die, die jenen Write-Up nicht gelesen haben, zitiere ich das Kernstueck nochmal kurz: Affleck ist toller reverse engineer, der fuer Firmen Technologie klaut, nachbaut und verbessert. Das moechten die Firmen ganz gerne geheimhalten, deswegen wird Affleck nach jedem Auftrag die Erinnerung an seine Arbeit ausgeloescht - meist um die acht Wochen rum. Da gab's auch mal eine Kurzgeschichte, die wir in der 5. Klasse gelesen haben. Da geht's um einen Buben, der von so 'ner magischen Fee 'ne Wunderkugel in die Hand gedrueckt bekommt, wo er einfach nur an einem Faden ziehen muss, um Zeit vergehen zu lassen oder zu ueberspringen. Er ist gerade krank? Mal kurz am Faden ziehen, und schon sind's zwei Tage spaeter und er ist wieder gesund. Er muss zum ungeliebten Militaerdienst? Einmal kurz Leine ziehen, und schon ist auch das vorbei. Und ehe er sich's versieht, ist er ein alter Sack und versucht verzweifelt, den Faden wieder in die Kugel zu schubsen. Fuer Erwachsene geht die Zeit ohnehin schon viel schneller vorbei als fuer Kinder. Fuer uns ist halt alles schon Routine und normal, wir gehen jeden Tag zur Arbeit, wo alles normal wie immer laeuft. Kennt man schon. Das war aber nicht immer so: Fuer Kinder ist alles neu und aufregend; fuer Jans sieben Monate alte Tochter ist sogar Schnee oder ein unbekanntes Gesicht ein Erlebnis. Ich will gar nicht wissen, wie lange eine Stunde fuer sie ist. [Jaja, da meldet sich die geneigte Leserin Janina S. zu Wort, und sie hat recht: Fuer Kinder geht die Zeit langsam vorbei, weil sie den Moment leben.] Gerade bei mir ist momentan sehr viel Routine angesagt - jeden Tag verbringe ich wahlweise zwei Stunden auf dem Freeway oder im Zug, immer an der gleichen Landschaft vorbei. Auf der Arbeit sind's dann 8 Stunden oder mehr im gleichen Zimmer, gleicher Position, gleichen Software, gleichen Leute um mich rum. Besonders bei der Fahrt zur Arbeit wuenschen sich viele Leute bestimmt jene Wunderkugel, die die Zeit passieren laesst. Aber waer das nicht schade? Obwohl selbst mein Radiosender eine sehr eingeschraenkte Playlist hat (ist nur ein Ausschnitt, aber trotzdem), gibt's doch immer wieder mal was neues. Mal faehrt ein Ferrari vorbei, mal seh ich Leute bekloppte Verkehrsmanoever machen, bei Pendleton fliegt oft ein Hubschrauber oder anderes Gebilde vorbei, und manchmal explodiert mir auch mein Hinterreifen (grr). Selbst ohne diese besonderen Ereignisse ist bei mir die Fahrt zur Arbeit klasse: Es geht am Meer und an Palmen vorbei, und obwohl ich das schon seit bald zwei Jahren jeden Tag um mich habe, finde ich's immer wieder aufs neue schoen. Vorgestern war es so warm, dass ich mit T-Shirt und offenem Verdeck rumfahren konnte. Mein Bild des Tages bringt das eigentlich auf den Punkt. Seit ich meinen Job im Juli bekommen habe, sind mehr als 75% aller Bilder irgendwie mit dem Arbeitsplatz verbunden. Entweder Arbeitskollegen, Mittagessen, oder die Fahrt zur Arbeit. Eigentlich banale Dinge, aber das ist das Leben. Damit verbringen wir den groessten Teil unserer Zeit. In Paycheck hat Ben Afflecks Charakter diese Teile eben nicht - seine Erinnerung beschraenkt sich auf grosse Momente im Leben. Das bringt's aber nicht. Auch American Beauty zeigt es auf: Die Essenz vom Leben liegt in den einfachen Dingen, in der Plastiktuete, die im Wind weht. Wenn man das erkennt, kann man seinen Alltag viel mehr geniessen. Eben wie Lester Burnham, der das einsieht - kurz bevor er stirbt. Posted by ebomike at 11:18 PM
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September 12, 2003Look ma, I'm on IMDBWer kennt sich nicht, die geniale IMDB, die Internet Movie Database, die Referenz, was Informationen ueber Filme angeht.Da stehen Sachen ueber praktisch jeden Film drin und allen Leuten, die im Filmgeschaeft irgendwie eine Verbindung haben. Zum Beispiel gibt es das Profil von Steven Spielberg, mit all seinen Filmen, ner Biografie und nem Foto. Oder Schauspieler wie Aahnold, der hier ja gerade Gouverneur werden will. Ich koennte jetzt noch stundenlang weitermachen, z.B. mit dem Profil von Albert Hughes, der meinen Lieblingsfilm dirigiert hat... aber ich komm einfach mal zur Sache und praesentiere euch meinen Link! Mit etwas Glueck kommen die anderen beiden Filme, an denen ich letztes Jahr mitgeholfen hab, auch noch rein - dafuer muessen aber erst die Voraussetzungen erfuellt sein: Ein Film kommt nur in die IMDB, wenn er oeffentlich aufgefuehrt wird (und das bei einem Festival, das eine Auswahl betreibt). Gerade Mind Forest, den ich ja eigentlich nicht so berauschend finde, kommt hier gerade auf alle moeglichen Festivals - nach dem Comic-Con wird er nun auf dem Temecula Film Festival gezeigt. Und alle sind begeistert - dabei ist der Film Schmock. Aber was solls... dafuer hab ich meinen Eintrag in der IMDB! Posted by ebomike at 08:52 AM
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May 21, 2003Gefahren im Computer-AlltagIch bin ja hier der grosse Computerexperte fuer alle und muss staendig irgendjemanden einen neuen Computer besorgen oder einen alten Computer aufraeumen.Da denke ich dran, wie einfach das frueher war: Auf dem Spectrum tut man einfach nur Kassette rein, laedt das Programm, fertig. Nach dem Reset ist alles vergessen. Auch die anfaengliche Amiga/XT/AT-Zeit war noch harmlos. Da gabs zwar schon einigen Unfug, den man sich auf die Festplatte werfen konnte, aber das System lief trotzdem meistens stabil und wurde durch etwaige Extras, die im Hintergrund liefen, eigentlich nur marginal beeinflusst. Dann kam das Internet. Dann kam die Werbung. Dann kam die penetrante Werbung. Dann kam die Werbung auf dem Rechner. Und jetzt ist es fuer Anfaenger eigentlich eine unschaffbare Pruefung, einen Computer zu benutzen, ohne sich dabei zigtausend Programme aufs System zu knallen, die den Rechner richtig eklig machen. Bei JEDEM, den ich in letzter Zeit betreut habe, musste ich das System gruendlich aufraeumen, weil die CPU durch irgendwelche Dialer und Adware fast zum Stillstand gebracht wurde, und bei JEDEM gabs pro besuchter Internetseite fuenf Popups mit wahlloser Werbung. Am innovativsten war noch die eine Adware bei Glenn, die sich in jede besuchte Internet-Seite gehackt hat und Woerter wie "sports", "love" oder "beer" mit gelb markiert hat und zu einem Link gemacht hat, der auf eine Werbeseite geht. Die Computer- und Internetwelt steckt voller Gefahren. Surfen ist jetzt das balancieren auf einem Drahtseil, und ein falscher Schritt bringt einem Muell ins Haus. Kazaa installiert, um Musik zu downloaden? ZACK - fuenf Programme auf dem Rechner, die sich tief ins System bohren. Haette man mal Kazaa Lite genommen. Eine E-Mail aufgemacht von jemand, den man nicht kennt? ZACK - schon ist der Dialer im System und der Popup-Wahnsinn steht auch bevor. Und natuerlich der Hauptquell der Probleme - eine Seite aufgemacht, ploetzlich kommt ein Fenster mit "Do you want to install and run Gator? Publisher authenticy verified by VeriSign." und 10 Zeilen von irgendwelchem unverstaendlichen Kram. Naja, mal kurz Yes geklickt, und schon ist der Alptraum im Haus. Klar, auf Mac und Linux hat man so Probleme nicht, aber Mac und Linuxe werden ja meist auch von Leuten bedient, die etwas mehr Ahnung haben und auf diesen Mist eh nicht mehr reinfallen. Aber ich denke hier an Papa Schmock, der sich bei CompUSA den tollen neuen Computer im Sonderangebot geholt hat und jetzt die Wundermaschine bedienen will. Der ist gefickt. Immerhin kommen viele Email-Anbieter jetzt drauf, dass man doch mal Spam bekaempfen koennte, und so filtern viele Anbieter Spam weg - vor allem aber, weil SIE durch Spam am meisten leiden. Juckt sie nicht, dass Oma Eusebia $10,000 an eine nigerianische Betruegerfirma geschickt hat oder dass Onkel Jockster $500 in Pillen investiert hat, die ihm angeblich einen 30cm-Schwanz bringen, aber in Wirklichkeit nur Durchfall und blaue Pickel im Gesicht verursachen. Aber Spam kostet die Anbieter Bandbreite, und das will man ja nicht. Aber irgendwelche Popups? Stoert nicht. Und von daher wird man wohl weiterhin zuschauen, wenn Leute sich ihre Computer mit Werbesoft zumuellen und sich wundern, warum ihre Rechner ploetzlich so langsam sind. Naja, ist mein Vorteil: So kann ich Leuten ihre Rechner saeuberen und damit viele "Gefallen"-Punkte einsammeln. Bling Bling. Posted by ebomike at 06:26 PM
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February 17, 2003Erste Eindruecke vom Bild des TagesWas wollte ich mit dem Bild des Tages bezwecken? Vieles. Zum einem will ich euch meine neue Welt hier zeigen. Von allen Perspektiven. Nicht die grossen Sehenswuerdigkeiten, nicht das, weswegen Touristen hier herkommen. Nein, einfach nur mein alltaegliches Leben mit all dem, was es beinhaltet. Arbeitsplatz, Zahnarzt, Auto, Parties. Alles. So wie man bei einer Fernsehserie bei jeder Episode Stueck fuer Stueck mehr ueber die Charaktere lernt, kriegt ihr hier Bild fuer Bild einen besseren Eindruck, wie's bei mir aussieht.Aber Hauptsache, wie schon bei One Hour Photo angesprochen: Es ist ein Lebensbeweis. Jeder Tag hat was besonderes. An jedem Tag gibt's irgendwas, ueber das ich was erzaehlen koennte. Selbst ein Bild von In'n'Out Burger hat was lustiges an diesem Tag: Das war kurz nachdem mein Weisheitszahn rauskam. Ich konnte meinen Mund kaum aufmachen und musste den Burger echt erstmal zusammenquetschen, bis er in meinen Mund gepasst hat. Oder natuerlich ein gemuetlicher Spieleabend, der sehr viel Spass gemacht hat und gleichzeitig auch daran erinnert, was fuer nette Leute ich hier kenne. Genauso natuerlich wie Herman plus Familie, die mich an diesem Tag zum Essen in einem abgefahrenen Restaurant eingeladen haben. Erwaehnte ich, dass ich im April Herman's Heimatland Belize besuche? "Bild des Tages" ist klasse. Ich werde versuchen, es so lange wie moeglich durchzuziehen. Fuer euch - und fuer mich. Posted by ebomike at 09:58 AM
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January 31, 2003Bild des TagesIch glaube, ich habe meine Obsession mit Bildern schon ausreichend zu virtuellem Papier gebracht.Heute kam mir ne neue, voellig bescheuerte Idee: Ab heute gibt's das Bild des Tages! Jetzt bin ich ja mit einer Kamera bestueckt, die klein genug ist, dass ich sie ueberall mitschleppen kann. Und ab heute gilt: Jeden Tag mache ich mindestens ein Foto. Und pro Tag landet ein Bild auf idiotikon als Bild des Tages. Vielleicht mach ich noch ne extra Sektion dafuer. Klar, dass hier Quantitaet und nicht Qualitaet im Vordergrund steht. Ihr werdet im Laufe der naechsten Monate ganz ganz viele Fotos sehen wie "mein Haus", "mein Auto", "mein Arbeitsplatz", "mein Sonnenbrand". Nicht jeden Tag gibt es einen malerischen Autounfall mit einer geschickten Anordnung voellig demolierter Autos, aus denen sich die herrlichsten Fotos machen lassen. Noch schwierger wird's dadurch, dass meine neue Kreation "real-time" als Voraussetzung hat, d.h. zwei schoene Fotos an einem Tag knipsen, um sie dann ueber zwei Tage zu verteilen, is nich. Jedes Bild wird datiert. Aber trotzdem gibt's immer wieder mal aussergewoehnliche Sachen. Heute war ich z.B. in Riverside, um nen Englisch- und Mathetest zu machen, was mir einige Monate an Studium sparen wird. Und dabei kam mir auch die Idee. Morgen - und da vergesse ich hoffentlich die Kamera nicht - geht's ab nach Los Angeles. Da gehe ich mittagessen mit John Badham. Ja, genau, DEM John Badham, der WarGames gemacht hat. Und Stakeout. Drop Zone. Und viele andere Filme. Da wird er mir dann auch den Mac uebergeben, den er mir freundlicherweise schenkt. Die Kamera ist bereit. Posted by ebomike at 10:19 AM
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September 16, 2002Proof of being aliveMost people probably don't even question it. The truly brilliant movie FIGHT CLUB (which everybody should have watched at least once) asks - amongst other things - whether you're still alive or already turned into a zombie who just didn't come up with the idea of dropping dead.Some characters in the movie try something similar the weirdos in JACKASS do: Pain as proof of existence. I suffer, therefore I am. I got something too. Way simpler. Pictures. In a quiet hour of depression when I once again ask myself whether I'm even alive or have started living yet, I look at my collection of pictures and see what kind of things I have seen in my time. Where I have been. What I have been doing. What kind of people I have met. (Subtle reference to our huge picture database, hint, hint). And then it's obvious: It was worth it so far. There's been a lot of stuff going on in all these years. Not only have I seen many places and did a lot of things and did change myself considerably - my environment has changed too. I see a picture of two people embracing. Well - by now, she's an alcoholic, he's clueless, and they broke up years ago. I see five people posing for a "best friends on earth" Kodak moment. Now, years later, there's been a lot of trouble inbetween, and some of those people deliberately don't even mention the name of one of them anymore. Helge said in one of his postings that he can't live without music. I can't live without pictures. Without pictures, I'd be an empty existence without a past, without substance. I get my picture taken, therefore I am. Update!Here's another article I wrote on September 10 2002, right after I saw that brilliant movie One Hour Photo. The trailer for One Hour Photo has fascinated me for months. Now, finally, it was released a couple of weeks ago - albeit in a "limited release" only. One Hour Photo - it's about Robin Williams, a simple, law-abiding man in a cold, empty apartment in downtown, without family or friends. He works in the photo department of a huge shopping center where he's exposed day by day to photos of families, children birthday parties, newly-born babies, and lovers. As he puts it himself, "people only take pictures of the happy moments of their lives. They never take a picture of something they want to forget". That's why he only sees the happy moments of that one poster family - despite the fact that beneath the surface it doesn't look all that peachy all the time. The things Robin says could have been taken straight out of my weblogs - see the article above. I couldn't agree more with Robin as he comments on stone-old portraits of people: "If pictures have anything to say, it's this: I was here, I existed. I was young and happy and someone cared enough about me to take my picture." Wonderful line. Brilliant. That's just what I'm saying. The movie moves onward without unnecessary scenes, without cliche crap, and keeping its subtle touch. Okay, by the end you might question whether that movie is really cool and whether it might be missing something. But all those truths about pictures alone make the movie worth watching. Posted by ebomike at 11:18 PM
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The world, as seen from other people's eyesI've often wondered how the world looks to people who suffer from red-green color blindness. You look at exactly the same thing somebody else is looking at - physically there's the very same object at that specific location, but to the other person it looks different. Then there's even more factors, like acuity: It always amazes me when Bagel tells me that he can't read a street sign from a distance at which it appears totally crisp and clear to me. The world is the same, but everybody sees it differently.Why limit all that to optical impulses? It's even more interesting to consider virtual point of views. Say, there's an issue or an event; you'd think it's nothing but facts. But still, everybody sees it differently. Even when all facts appear obvious, everybody will have their own opinion. There's going to be arguments, discussions, but to no avail. The same way the buddies of the color-blind guy desperately try to convince him that this cube is red (given that they don't know about his condition). I've seen several friendships disintegrate when old friends shared an apartment. All facts were known. But people still couldn't agree. Everybody thought they were right. It was always fascinating to talk to both parties to see their POV. And that's where the problem is. Everybody sees the facts - that are supposed to be always the same - differently. One reason is surely that your individual evaluation depends on previous influences and memories. Every experience you make, every event that occurs to you changes the way you think about things. A child that got seduced and !@*&!@$@$!@#@$ by Simon The Pie Man will think differently about free offers (or pie?) than another one that hasn't had that experience, despite the fact that the offer would be the same. And finally, there's the thing that everybody focuses on different things - and everybody has a different level of perception/attention. The concept of Being John Malkovich is even more intriguing: What does the world look like seen through the eyes of somebody else? Posted by ebomike at 09:18 PM
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September 10, 2002One Hour PhotoDer Trailer fuer One Hour Photo hat mich schon lange fasziniert. Vor ein paar Wochen lief er hier an - allerdings "limited release", also nur in ausgewaehlten Kinos.Diese Woche lief er zum Glueck in San Diego - in einem Programmkino im Schwulenviertel Hillcrest. (Es war schon faszinierend... an den Zeitungsmaschinen verkaufen sie die "gay & lesbian times".) One Hour Photo - es geht um Robin Williams, einen einfachen, braven Mann mit einer kalten, leeren Wohnung in der Innenstadt, ohne Familie und Freunde. Er arbeitet in der Fotoabteilung von einem grossen Kaufhaus, wo er tagtaeglich die Fotos von Familien, Kindergeburtstagen, Neugeborenen und frisch Verliebten sieht. Wie er selbst sagt, "people only take pictures of the happy moments of their lives. They never take a picture of something they want to forget." Auch von jener einen Bilderbuchfamilie sieht Robin Williams nur die gluecklichen Momente - auch wenn es unter der Oberflaeche nicht immer so glaenzend aussieht. Die Sachen, die Robin sagt, koennten direkt aus Milkastrom kommen. In einem Artikel hatte ich das mal bearbeitet. Wie recht der Film nur hat, als Robin ein Haufen jahrealter Bilter von Leuten kommentiert: "If pictures have anything to say, it's this: I was here, I existed. I was young and happy and someone cared enough about me to take my picture." Wunderbarer Ausspruch. Genial. Genau meine Rede. Der Film bewegt sich wunderbar weiter, ohne dumme Szenen, ohne Quatsch, sehr subtil. Okay, am Schluss fragt man sich, ob der Film wirklich cool und komplett ist. Aber allein die ganzen Wahrheiten ueber Fotos, die er bringt, sind es wert. Posted by ebomike at 04:25 AM
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July 27, 2002De SchwobnGenial. Ein Schwaben-Uebersetzer. Genau das richtige fuer meine Mutter.Der Schwobifying Proxy uebersetzt Webseiten automatisch in Schwaebisch. Funktioniert wunderbar. Hier sind meine San Diego-Artikel in bestem Schwaebisch: San Diägo. Genial. Gerade, wenn man denkt, das Internet wird langweilig, kommt wieder sowas auf! Posted by ebomike at 08:14 PM
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June 14, 2002Geburtstag XXLMein Geburtstag!! Ohnehin schon eine sehr schoene Sache. Aber durch meinen neuen Wohnort wird dieser Tag noch viel schoener, sprich: laenger.Da ich in Deutschland geboren wurde, geht mein Geburtstag technisch gesehen um 15 Uhr am vorhergehenden Tag schon los. Aber selbstverstaendlich hoere ich hier nicht auf, mich geburtstagsmaessig zu fuehlen, bis der Tag hier vor Ort vorbei ist. Jetzt habe ich also 33 Stunden lang Geburtstag! YES! Ist zwar etwas gewoehnungsbeduerftig, wenn einem die Leute per ICQ einen Tag vorher bei hellstem Sonnenschein zum Geburtstag gratulieren, aber hey. Bei sowas sag ich doch nicht nein. An dieser Stelle uebrigens verleihe ich mal den Preis an Holger in Hamburg, der mir als erstes gratuliert hat. Am Samstag ist Stunde der Wahrheit - da gibt's meine Geburtstagsgrillfeier am Strand! Bin mal sehr gespannt, wieviele Leute auftauchen. Ich habe viele Leute eingeladen aus den verschiedenen Bereichen, die ich habe: Arbeit, Wing Tsun, Lasertag, Freunde. Ich werde berichten. Posted by ebomike at 10:00 AM
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